© 2018 Rechtsanwalt Max L. Simon

  • Facebook Social Icon
  • LinkedIn Social Icon
  • Google+ Social Icon

Verdachtskündigung

Unter einer Verdachtskündigung versteht man eine Kündigung, die nicht auf eine vom Gekündigten begangene Pflichtverletzung selbst, sondern allein darauf gestützt wird, der Gekündigte stehe im Verdacht die Pflichtverletzung begangen zu haben.

Die Verdachtskündigung beruht auf der Erwägung, dass dem Arbeitgeber die Fortsetzung eines Arbeitsverhältnisses unter dem dringenden Verdacht eines Verhaltens des Arbeitnehmers, das ihn zur sofortigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses berechtigen würde, nicht zugemutet werden kann. Die Verdachtskündigung kann sowohl als außerordentliche als auch als ordentliche Kündigung ausgesprochen werden.

Wie bei jeder Kündigung gilt es auch hier, die maßgebliche 3-Wochen-Frist des § 4 KSchG zu beachten, innerhalb derer ein betroffener Arbeitnehmer sich gegen die Kündigung gerichtlich wehren muss. Wird diese Frist versäumt, wird grundsätzlich auch eine an sich unwirksame Kündigung wirksam. Nur in Ausnahmefällen ist eine verspätete Anrufung des Arbeitsgerichts noch möglich. 

Leistungen im Überblick:

Wurde eine Verdachtskündigung ausgesprochen oder steht eine solche bevor, berate ich Sie gerne zu den Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und zeige Ihnen Alternativen auf.

Lexikon: Arbeitsrecht

» Abfindung

» Abmahnung

» Änderungskündigung

» Arbeitszeugnis

» Aufhebungsvertrag

» Außerordentliche Kündigung

» Betriebsbedingte Kündigung

» Direktionsrecht

» Druckkündigung

» Freistellung

» Kündigung

» Kündigung im Mutterschutz

» Kündigungsfrist

» Kündigungsschutz für Arbeitnehmer

» Kündigungsschutz in der Elternzeit

» Kündigungsschutzklage

» Mobbing, Bossing & Straining

» Ordentliche Kündigung

» Personenbedingte Kündigung

» Sperrzeit

» Verdachtskündigung

» Verhaltensbedingte Kündigung

Die auf dieser Seite enthaltenen Texte und Tipps dienen lediglich der Information. Sie können keine Rechtsberatung ersetzen, da hierfür immer eine Prüfung des Einzelfalles und aller Detailfragen notwendig ist. Die bereitgestellten Informationen können und sollen keine anwaltliche Beratung ersetzen. Für die bereitgestellten Inhalte wird keine Haftung übernommen.